Tape Artist Slava Ostap Osinski bei der Arbeit

Biografie (Ostap)

Vyacheslav „Slava“ Osinski (Ostap) wurde 1978 in der UdSSR (Ukraine) geboren. Dort studiert er Kunst und lernt die Technik des Zeichnens und des Linolschnittes. 1993 fängt er ein Architekturstudium an.

1995 wandert Vyacheslav mit seiner Familie als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus. Dadurch ist er gezwungen sein Studium abzubrechen.
In Deutschland kommt er in ein Lager in Lübeck mit Spätaussiedlern. Dort stößt er auf aggressive Ablehnung und stürzt sich in eine Atmosphäre der Feindseligkeit.

1998. Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes beginnt in dieser Zeit ein fortschreitender Hörverlust.

2003 zieht Vyacheslav alleine nach Berlin.

2004-2007 studiert er Polygraphie an der Berufsschule für Menschen mit Behinderungen „BBW Potsdam“. Während der Ausbildung arbeitet er in einer Off-set-Druckerei, danach zwei Jahre in einem Designstudio als Werbe- und Reklame-hersteller.
Nebenbei malt er. Aufgrund des fortschreitenden Hörverlusts ist er gezwungen, die Arbeit in dem Fertigungsbetrieb und im Team einzustellen.

2009 meldet er sich als Einzelunternehmer an.

2010 lernte er in Berlin den deutschen Minimalisten Stefan Müller kennen. Bald wandelt sich diese Bekanntschaft in eine Freundschaft um. Vyacheslav befasst sich mit den Problemen der modernen Kunst.

2011 beginnt er seinen eigenen kreativen Weg.
Seit 2011 ist er als Straßenkünstler aktiv und definiert sein Credo als autodidaktischer Abenteurer, der die neuen Möglichkeiten und visuellen Techniken eröffnet. Auf den Berliner Straßen erscheinen die ersten Schablonen (Stencils) von Vyacheslav unter dem Pseudonym „Ostap“ (Ostap4enko).

2013 wird Ostap Resident in der Urban Spree Gallery (Berlin) und bekommt sein erstes Atelier. In den folgenden zwei Jahren kann er dort seine Ideen verwirklichen. In dieser Zeit setzt Ostap mehrere Serien im urbanen Raum um:
„Spree Can“, 2014-2018; „Spreewald Underground“, 2014-2018; “Welcome”, 2014, “FAQlove”, 2013-2015; “Genuss (Icon 2.0)” 2013-2014.

2015. Um an „legalen“ Projekten teilnehmen zu können, erfindet der Künstler ein neues „Brand“: Die Selfmadecrew. In den folgenden drei Jahren nimmt er mit seiner neuen Crew an mehreren Ausstellungs- und Auftragsprojekten teil.

Ausstellungen und Kunstprojekte (VITAE)

2019

  • Mural Kunstwerk in JVA-Plötzensee prison. Berlin.
  • Ein Kunstwerk für Sammlung des Street Art Museum St. Petersburg (Rußland).
  • Artbase

2018

  • Monumenta Gruppenausstellung. Leipzig (Germany).
  • Tape Art Convention 2018. Neurotitan Galerie. Berlin.
  • Wandelism” – Street Art Gruppenausstellung in Berlin.
  • Aufnahme des “God Bless You” Kunstwerks in die Sammlung Haupt.

2017

2016

2015

  • STILL LIFE” – Ausstellung in “Artgeschoss” Galerie. Berlin.
  • 24 HOURS DRAWING CHALLENGE” Ausstellung. Neurotitan Galerie. Berlin.
  • LOVE”- Ausstellung in “Artgeschoss” Galerie Berlin.

2014

2013

  • Gruppenausstellung in “Affenhaus” Galerie.
  • Showcase” Kunstprojekt in PLATOON Berlin.
  • Graffiti Convention 2013. Teufelsberg-Berlin.
  • THE CIRCLE SHOW– Gruppenausstellung in Urban Spree Gallery. Berlin.

2012

  • Residenz und erstes Atelier in Urban Spree Gallery Berlin (bis 2014).

Links (Presse)

Über “Selfmadecrew” auf der Urban Nation Museum Website: Link.

Über Ostap auf der Urban Nation Museum Website: Link.

Tape Artist Ostap- Die Autogrammstunde in The Haus- Berlin 2017

Berliner Tape-Art-Künstler

Mein Name ist Slava Osinski (Ost_Up) und ich bin ein Berliner Künstler. Vorrangig Tape-Art. Oft nutzte ich auch andere Formen der Urbane Kunst – zum Beispiel Street-Art, mache Stencils und hin und wieder Graffiti. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit Tape-Art beschäftigt. Sowohl zweidimensionale als auch dreidimensionale Art-Objekte und Installationen.  Für meine Klebebandkunst benutze ich hauptsächlich zwei Sorten von K/?cat_ID=14lebeband: farbiges Gewebeband (GAFFA) oder Packband. Damit lote ich auch die Untiefen dieser Spielart der Street-Art aus.

Ich lasse mich von Orten und Räumen inspirieren und versuche durch jedes Bild, jede Installation etwas Neues zu erschaffen. Viele meiner Werke verbinden sich mit gesellschaftlichen, machtpolitischen, sozialen und religiösen Themen. Dennoch versuche ich meine Arbeiten nie mahend oder schwer wirken zu lassen – oft versprühen sie einen schalkhaften Humor, sind ironisch, sarkastisch, satirisch. Unter anderem nehme ich auch Auftragskunst Projekte an und leite Tape- und Graffiti-Workshops.

Das reizt mich an dem Tape

Die mit Klebeband materialisierte Ideen sind immer frisch und erscheinen unerwartet. Klebeband schenkt dem Alten eine neue Form, die unbestrittenes Interesse beim Betrachter weckt. Das ermöglicht mir den inneren Sinn des Werkes, die verdeckte Anrede an meine Zeitgenossen meist schnell und treffend zu präsentieren. Abgesehen davon möchte ich an das seit langem Vergessene erinnern oder auf das aktuell Akuteste die Blicke lenken.

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Kurzes Video über Ostap: